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Best Practice: ECM im Gesundheitswesen

Steirischer Datenschatz treibt Innovationen

„Wir sind in der luxuriösen Situation, über die elektronischen Krankengeschichten von nahezu der gesamten steirischen Bevölkerung zu verfügen – und das durchgehend über einen Zeitraum von 15 Jahren. Jetzt gilt es, diesen Datenschatz mithilfe modernster Technologien nutzbar zu machen“, sagt Univ. Prof. Dipl.-Ing. Dr. Werner Leodolter, Leiter Informations-und Prozessmanagement der Steiermärkischen Krankenanstalten­gesellschaft m.b.H. (KAGes) in Graz.

Um dieses Ziel zu erreichen, verfolgt Werner Leodolter mehrere Forschungs- und Entwicklungsprojekte, unter anderem die semantische Auswertung der Kranken­geschichten mit Hilfe von Analytics und Natural Language Processing sowie die Auf­bereitung von Bild-und Videodateien, die vor allem an der angeschlossenen Universitäts­klinik rasch steigende Verwendung für wissenschaftliche Zwecke finden. Den dritten Schwerpunkt bildet die elektronische Fieberkurve: „Auch hier haben wir ein Projekt gestartet, um den digitalen Lückenschluss zu vollziehen und die Prozesse wie Visite, Führen der Fieberkurve und Medikation strukturiert abzubilden“, so Werner Leodolter.

Datenschatz in der elektronischen Gesundheitsakte

All die genannten Innovationen setzen eine IT-Infrastruktur voraus, die etwa mit den verschiedensten Dateiformaten, dem rasant steigenden Datenvolumen und den unter­schiedlichen Anforderungen der Nutzer in den Bereichen Medizin, Pflege und Forschung performant umgehen kann und gleichzeitig die Basis für künftige Entwick­lungen bildet. Die KAGes hat zu diesem Zweck eine Zwei-Säulen-Architektur entwickelt, wobei die Archivierung der Krankengeschichten – des besagten „Datenschatzes“, der dank ELGA (elektronische Gesundheitsakte) Tag für Tag an Wert gewinnt – eine zentrale Rolle spielt. „Nachdem wir uns eingehend mit dem Markt beschäftigt hatten, entschlossen wir uns, Doxis4 von SER einzuführen. Für die Entscheidung sprach auch die langjährige und erfolgreiche Partnerschaft seit dem Jahr 2001“, beschreibt Prof. Leodolter das Auswahl­verfahren, das von der Organisationseinheit Medizininformatik und Prozesse unter der Leitung von DI Dr. Markus Pedevilla federführend begleitet worden war.

Doxis4 ließ sich nahtlos in die bereits bestehende IT-Infrastruktur integrieren und bildet nun die zweite Säule, die für die Archivierung der Krankengeschichten und auch des E-Mail-Verkehrs verantwortlich zeichnet. Als wissenschaftliches Bildarchiv ohne Patienten­bezug ist zudem Imagic in Verwendung, das mit Doxis4 reibungslos gekoppelt werden konnte. Die Einführung von Doxis4 wurde im Jahr 2016 erfolgreich abgeschlossen, der Zugriff auf die archivierten Daten erfolgt über das steuernde System openMEDOCS bzw. i.s.h.med und SAP als Technologieplattform.

Mit der Doxis4-Integration wurde bei der Steiermärkischen Krankenanstaltengesellschaft ein wichtiger Schritt im Bereich digitaler Arbeitsplatz vollzogen und gleichzeitig die Basis für die künftige Nutzung der wertvollen Daten geschaffen. Dazu gehört etwa die automa­tisierte Mustererkennung in bestimmten Krankheitsverläufen, die unter anderem in der Prävention, in der individualisierten Medizin und beim kostensparenden Umgang mit bestehenden Ressourcen wertvolle Dienste leisten kann.

„Ich sehe SER als Partner für die Zukunft“, resümiert Werner Leodolter. „Auf Doxis4 zu setzen, war zweifellos der richtige Schritt.“

Weitere Möglichkeiten und Tipps für ECM im Gesundheitswesen zeigen wir Ihnen gerne in einer Live-Demo.

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