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Standpunkt: Innovationen

Von J.F. Kennedy lernen

Beispiele gibt es in der Geschichte mehr als genug: Für Bill Gates war „das Internet nur ein Hype“.  Darryl F. Zanuck, Chef der 20th Century-Fox, befand 1946, dass das Fernsehen nach den ersten sechs Monaten am Markt scheitern wird. „Die Menschen werden es bald satt haben, jeden Abend in eine Sperrholzkiste zu starren." Für den Weltmarkt sah Thomas Watson, Vorsitzender der IBM, 1943einen Bedarf von „vielleicht fünf Computern“.

Die Motivation solcher Aussagen ist sehr unterschiedlich. Technische Entwicklungen bringen Veränderungen mit sich, die allzu häufig unbegründet als Bedrohung angesehen werden. Andere wiederum sehen neue Erfindungen vorschnell als unnötig an, da sie mit dem Bestehenden zufrieden sind.

Auch das papierlose Büro wird häufig als Illusion von „Technik-Utopisten“ abgetan. Natürlich könnte man auch vom papierarmen Büro sprechen, um sich so den Kritikern zu entziehen. Doch wenn man von vornherein sein Ziel aufgibt, wie kann man es dann noch erreichen?

Stellen Sie sich vor, Präsident J.F. Kennedy hätte am 25. Mai 1961 in seiner Rede an den amerikanischen Kongress nicht als Ziel formuliert, einen Menschen auf den Mond zu bringen, sondern lediglich in die Umlaufbahn des Monds. Wäre es ihm zu verdenken gewesen? Die Amerikaner hatten zu diesem Zeitpunkt bloß 15 Minuten bemannte Weltraumerfahrung und das nicht einmal in einer Erdumlaufbahn! Trotzdem formulierte er sein ehrgeiziges Ziel. Neil Armstrong betrat im Zuge der Apollo 11-Mission am 21. Juli 1969 um 3.56 Uhr MEZ den Mond.

Alle Visionen haben gemeinsam, dass sie die Welt verändern wollen. Wir müssen akzeptieren, dass Veränderungen um uns herum normal sind. Papier war jahrhundertelang die Basis für die Entstehung und Weitergabe von Informationen und Wissen. Mit dem digitalen Wandel hat Papier diesen Status verloren. Das bedeutet noch lange nicht den Untergang unserer abendländischen Kultur!

Statt Landkarten auf Papier nutzen wir heute elektronische Navigationssysteme. Rund 2 Mio. Deutsche lesen ihre Bücher schon mit einem E-Book-Lesegerät statt auf Papier. Immer mehr Menschen konsumieren Zeitungen per Tablets. Der Papierkassenzettel bekommt Konkurrenz durch den E-Bon via E-Mail oder Smartphone. Viele Rechnungen und Kontoauszüge kommen bereits elektronisch. Sogar der Gesetzgeber hat mit digitalem Signaturgesetz, elektronischer Steuererklärung und E-Pass den rechtlichen Rahmen geschaffen. Finanzbehörden akzeptieren bereits seit vielen Jahren das elektronische Dokument als gültigen Buchungsbeleg.

Immer mehr Innovationen setzen das Papier unter Druck. Der Siegeszug von Bildschirmen, Smartphones und Tablets mit hochauflösendem Display erleichtert das Lesen dank größeren Kontrasten und der Hintergrundbeleuchtung. Immer schnellere Internetzugänge erlauben es, elektronische Dokumente überall auf der Welt abzurufen und zu lesen. Die infrastrukturellen Voraussetzungen für den Einsatz von Enterprise Content Management waren noch nie so gut wie heute!

ECM verändert die Art und Weise, wie Menschen in Unternehmen und Verwaltungen mit Informationen umgehen. Inhalte emanzipieren sich vom Papier. Sie werden so leichter und viel schneller zugänglich.

Es gibt keine objektiven Gründe, dieser Entwicklung nicht schnellstmöglich zu folgen!

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26.11.2013   Calender Standpunkt  |  ECM

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