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Standpunkt: Digital Natives

Von Generation Y lernen

Jede Generation hat andere Vorstellungen vom Leben und Arbeiten als die vorhergehende. Junge Erwachsene sind geprägt vom Zeitgeist und prägen gleichzeitig ihren eigenen. Work-Life-Balance, mehr Gestaltungsspielraum und die Abkehr vom starren Hierarchiedenken sind einige der aktuellen Themen, auch über die Generation Y hinaus.

Die vielbeschworene Kehrseite der Medaille: Hohe Erwartungen, Selbstüberschätzung und kein Durchhaltevermögen. Generation Y will alles sofort, ohne hart dafür zu arbeiten – zumindest mag das aus Sicht von erfahreneren Kollegen so wirken, die sich mühsam durch traditionelle Hierarchien gekämpft haben. Dazu sind immer weniger junge Menschen bereit. Y steht auch für „Why“: Die Generation Y hinterfragt vieles und ist auf der Suche nach neuen Lebens- und Arbeitsentwürfen.

Mobilität, Automatisierung und Collaboration

Mobilität gehört zu den wichtigsten Anforderungen der Generation Y. Was aus Sicht von Enterprise Content Management unter dem Schlagwort „papierloses Büro“ bekannt ist, das ist für Digital Natives ganz selbstverständlich: von jedem Ort über verschiedene Geräte auf Inhalte zugreifen.

Die neuen Technologien haben das Leben für Generation Y bereichert und das erwarten sie auch weiterhin. In einer Umfrage des Beratungsunternehmens Prophet unter jungen Erwachsenen zwischen 18 und 34 Jahren gaben in Deutschland 70 Prozent an, dass sie in den neuen Technologien mehr Chance als Bedrohung für ihre berufliche Zukunft sehen. In den USA waren es sogar 80 Prozent.

Statt Routinearbeiten á la Aktenablage streben sie mehr Freiraum für Innovation und wertschöpfende Tätigkeiten an. Wenn der Computer bestimmte Geschäftsprozesse automatisiert erledigen kann, soll er das für Generation Y ruhig tun, ohne dass sich diese bedroht fühlt. Der demografische Wandel spielt den Young Professionals dabei selbstverständlich in die Karten.

Statt Statussymbole anzustreben, hat Generation Y das Teilen für sich entdeckt: Im materiellen Sinn zum Beispiel beim Carsharing oder der Online-Vermittlung von Privatunterkünften. In Bezug auf Wissen und Erfahrungen zum Beispiel bei Wikipedia oder in sozialen Netzwerken. Dieser offene, kooperative Umgang mit Informationen passt zu den modernen Herausforderungen im Unternehmen, die nicht an Abteilungsgrenzen halt machen. Er passt auch zum Ansatz vom unternehmensweiten Enterprise Content Management mit der Doxis4 iECM-Suite.

Kompetenzen gewinnbringend verbinden

Erfolgsentscheidend für die Unternehmen wird es hier sein, auf technologisch hohem Niveau ein kooperatives Umfeld zu schaffen, das für alle Altersgruppen im Unternehmen eine positive User Experience schafft. Mit dem Ziel, die Haltungen und Kompetenzen der Generationen gewinnbringend zu vereinbaren – von Babyboomer bis Y. Neue Technologien ersetzen nicht praktische Erfahrungen. Doch das Argument alleine, dass etwas schon immer so gemacht wurde, greift längst nicht mehr. Für agile, effiziente Geschäftsprozesse lohnt es sich, das fachliche Know-how der älteren Semester mit der Selbstverständlichkeit zu kombinieren, mit der Generation Y die neuen Technologien nutzt und schätzt.

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18.05.2015   Calender Standpunkt  |  ECM

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